

Karl Heinz Grage, Foto: Alf Trenk/FHXB Museum
Grafiker
Karl Heinz Grage
(1939 Hamburg – 1990 Berlin)
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Karl Heinz Grage stammt aus einfachen Verhältnissen in Hamburg. Als Junge, heißt es, kümmern sich um ihn die Museumswärter der Hamburger Kunsthalle, wohin er dem Elternhaus entweicht. 1962 bis 1966 studiert er an der HfBK Berlin, findet Anschluss an die Kreuzberger Bohème und macht sich vor allem als Linolschneider einen Namen. Als sein Hauptwerk bezeichnet er selbst seinen Zyklus von 50 Linolschnitten mit Szenen aus dem Alten Testament.
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Ausstellungen:
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- 1969: Grafik, Kunstamt Kreuzberg in der Stadtbücherei Kreuzberg
- 2021: Bilder aus dem Alten Testament, Kirche Pinnow
Bibliographie:
- Caesar, Der Kopf eines Trinkers. Kreuzberger Gassen- und Gossen-Gedichte. Mit 6 Original-Linolschnitten von Karl Heinz Grage, Berlin: Hoffmann 1975
- Wolfgang Bittner, Karl Heinz Grage, Kasperle geht in die Fabrik, Berlin: Verlag Hugo Hoffmann Atelier-Handpresse 1979
- Karl Heinz Grage, Ich schließe die Augen und sehe. Gedichte und Linolschnitte, Berlin: Edition Handpresse Gutsch 1985