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Roland Neumann, Foto: Chris Frey

Maler, Schriftsteller

Roland Neumann

(1946 Berlin – 2019 Berlin)

 

Roland Neumann durchlebt eine schwierige Kindheit. In einem Heim für Schwererziehbare findet er im Zeichnen eine Überlebensstrategie. Er macht eine Lehre zum Dekorationsmaler, schlägt sich als Hilfsarbeiter durch. Als 17-Jähriger sucht er Kontakt zu den Kreuzberger Künstlern, die das Multitalent fördern. Ab 1971 kann er – als Hochbegabter – an der HfBK studieren, zuletzt als Meisterschüler bei Prof. Hödicke. Es folgen Studienreisen nach Paris, Amsterdam, London und Südfrankreich.

Kurt Neuburger fördert sein Talent zum Schreiben. Neumann veröffentlicht Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Anthologien, illustriert seine Texte selbst. Ab 1977 lebt er als freischaffender Maler, Autor und Jazzkenner in Kreuzberg.

 

Ausstellungen

- 1976: Landschaften und Seebilder, Galerie Bilder-Bude

- 2006: Städtische Gebilde & Kreuzberger Szenen, Kreuzberg Museum

- 2011: Roland Neumann. Ausstellung zum 65., Die Kleine Weltlaterne

Bibliographie:

- Roland Neumann, Gegenden die man Städte nennt. Gedichte und Zeichnungen, Berlin: Atelier-Handpresse 1977

- Roland Neumann, Mein erstes Kunstwerk. Mit Zeichnungen von Wolfgang Simon, Berlin: Atelier-Handpresse 1978

- 4 Kreuzberger in Osnabrück. Artur Märchen, Hugo Hoffmann, Heidrun Thiede und Roland Neumann stellen aus, Berlin: Atelier-Handpresse 1985

- Ingrid Töbermann, Roland Neumann, Speisewagen nach Spandau, Berlin: Atelier-Handpresse 1988/89