
Karl-Heinz Herwig (Caesar), Foto: Alf Trenk/FHXB Museum
Schriftsteller
Karl-Heinz Herwig (Caesar)
(1932 Sachsenhausen/Frankfurt a.M. – 1991 Berlin)
Der gelernte Buchhändler Karl-Heinz Herwig kommt 1960 von Aschaffenburg nach Berlin und schließt sich dem Kreis um die Zinke sowie um V.O. Stomps und die Eremiten-Presse an. Unter dem Künstlernamen Caesar schreibt er Lyrik und publiziert erste Werke in Kurt Mühlenhaupts Blättern aus dem Leierkasten. Sein Gedicht „Fräulein Jesus“ führt zu einer Anzeige wegen Gotteslästerung gegen Mühlenhaupt und zum frühen Ende der Blätter. Herwig gehört zu den Gründern des Kreuzberger Künstlerkreises.
Bibliographie:
- Karl-Heinz Herwig, Einsame Bäume heißen Allee, Berlin-Zehlendorf: Fietkau 1960
- Karl-Heinz Herwig, Trompetenblech. Mit 4 Original-Linolschnitten von Ali Schindehütte, Stierstadt im Taunus: Eremiten-Presse 1962
- Caesar, Karl-Heinz Grage, Der Kopf eines Trinkers. Kreuzberger Gassen- und Gossen-Gedichte, Berlin: Hoffmann 1975
- Caesar, Karl-Heinz Grage u.a., Wege. Texte und Grafiken Kreuzberger Künstler, Berlin: Hoffmann 1976
- Caesar, Mietvertrag. Neue Texte. Mit Fotos von Werner Kohn, Berlin: Hoffmann 1978
- Caesar, Karl-Heinz Grage, Von der Kohle zur Kreide. Kuttes Kreuzberger Kurzgeschichten. Kalauer und Gedichte, Berlin: Atelier-Handpresse 1989