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Willi Mühlenhaupt, Foto: Alf Trenk/FHXB Museum

Maler

Wilhelm (Willi) Mühlenhaupt

(1907 Neuenhagen/Oder – 1977 Berlin)

 

Der ältere Bruder von Kurt Mühlenhaupt wird erst spät ein überaus origineller naiver Maler.

Zuvor ist er Glasbläser, Sattler, Straßenfeger, Pferdepfleger, Soldat im Zweiten Weltkrieg, Straßenbahnschaffner und Kammerjäger. Als seine Frau stirbt und die beiden Kinder erwachsen sind, gerät sein Leben außer Kontrolle. Sein Bruder findet ihn unter Kreuzberger Brücken und animiert ihn zum Malen. „Onkel Willis“ Spezialität sind bewegliche Bilder. Im Schaufenster seiner Ladenwohnung in der Arndtstraße 26 hängen seine Hampelmänner, für die er bekannt ist und die er zumeist verschenkt.

 

Ausstellungen

- 1977: Günter Bruno Fuchs und Willi Mühlenhaupt. Zwei Kreuzberger fliegen über Kreuzberg, Kunstamt Kreuzberg in der Galerie Franz Mehring

- 1980: Ladengalerie Berlin

- 1998: Willi Mühlenhaupt, Museum Bergsdorf

- 2006: Zwei Berliner Originale. Kurt und Willi Mühlenhaupt, Museum Rade am Schloss Reinbek

- 2013: Mein Bruder, Onkel Willi. Bilder und Hampelfiguren von Willi Mühlenhaupt, Browse Gallery in der Marheineke Markthalle

Bibliographie:

- Gert Nieke, Dort, wo man noch Schlangen eine Brille verschreibt. Gedichte. Illustriert von Willi Mühlenhaupt, Berlin: Atelier-Handpresse Hoffmann 1975

- Hugo Hoffmann, Lothar Klünner (Hrsg.), Günter Bruno Fuchs und Willi Mühlenhaupt. Zwei Kreuzberger fliegen über Kreuzberg, Ausst.-Kat. Galerie Franz Mehring, Berlin 1977

- Hallo! Onkel Willi. Ein Berliner Bilderbuch aufgeschrieben und aufgezeichnet von Kurt Mühlenhaupt, Berlin 1980

- Kann man die Malerei von Ivan Rabuzin, Halina Dabrowska, Mirko Virius und Willi Mühlenhaupt „naiv“ nennen? Einige Betrachtungen zum kunstwissenschaftlichen Begriff „naive Malerei“ oder „Kunst der Naiven“ anläßlich der Ausstellung von Willi Mühlenhaupt im März und April 1980 in der Ladengalerie in Berlin, Berlin 1980

- Willi Mühlenhaupt – Der Hampelmannbauer, Ausst.-Kat. Museum Bergsdorf, Bergsdorf 1998

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