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Oskar Huth, Foto: Alf Trenk/FHXB Museum

Maler, Zeichner, Orgelbauer

Oskar Huth

(1918 Berlin – 1991 Berlin)

 

Unter dem strengen Regiment seines Vaters erlernt Oskar Huth zunächst den Klavierbau. Nach bestandenem Begabtenabitur studiert er 1936-39 in Berlin Freie Malerei und Drucktechniken. Als er nach Kriegsbeginn einen Befehl zur Musterung erhält, bringt er mit schwejkscher List einen Oberstabsarzt dazu, ihn dienstuntauglich zu schreiben. Er geht in den Untergrund und ermöglicht zahlreichen untergetauchten Personen mit seinen von ihm hergestellten Reisebuttermarken und falschen Papieren das Überleben.

Als Erzähler und Pianist ist er ein bekanntes Original in den Kreuzberger Künstlerkneipen. Dort schätzt man die geistreiche Rede des „freischaffenden Kunsttrinkers“.

Etliche Literaten haben Oskar Huth in ihren Werken ein Denkmal gesetzt.

 

Ausstellungen

- 2014: Oskar Huth. Für den Fall der Nüchternheit, Browse Gallery in der Marheineke Markthalle

Bibliographie:

- Oskar-Huth-Gesellschaft (Hrsg.), Almanach zum 60. Geburtstag von Oskar Huth am 26. Februar 1978, Berlin: Selbstverlag 1978

- Oskar Huth, 70 Jahre irdisches Vergnügen in g-(moll), ca. 1988

- Alf Trenk (Hrsg.), Überlebenslauf. Oskar Huth, Berlin: Merve-Verlag 2001