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Hartmut Topf, Foto: Privatbesitz

Journalist, Hörspielautor

Hartmut Topf

(geb. 1934 in Berlin-Siemensstadt, lebt in Berlin)

 

Hartmut Topf ist in den 1960er Jahren Stammgast in den Kreuzberger Galeriekneipen und gehört zur Kerngruppe der Bohème. Er wächst in Falkensee auf, flüchtet 1950 aus der DDR und erlernt in Hannover den Beruf des Fernmeldemonteurs. Es zieht ihn aber zum Theater und zum Film. So arbeitet er z.B. als Regieassistent an der Vaganten Bühne und 1965 als Aufnahmeleiter für die Verfilmung von Grass’ Novelle „Katz und Maus“ von H.J. Pohland mit Wolfgang Neuss in einer Hauptrolle. Einen Namen macht sich Hartmut Topf seit 1975 als Radiojournalist für den SFB, RIAS und später Deutschlandradio sowie als Hörspielautor – u.a. mit dem Feature „Die Künstlerkneipe Leierkasten“ 1971.

Er leitet 1987/88 internationale Kulturprojekte zu 750 Jahre Berlin und Berlin – Kulturstadt Europas. Er ist ein großer Kenner der internationalen Marionetten- und Puppentheaterszene, was ihm den Ehrentitel „Puppentheaterdiplomat“ einbringt. Für die Aufarbeitung der Familien- und Firmengeschichte von Topf & Söhne erhält er das Bundesverdienstkreuz.

Bibliographie:

- Hartmut Topf, 30 Jahre Wannseeheim für Jugendarbeit e.V., Berlin 1981

- Hartmut Topf, Jugoslawen in Berlin. Neu-Berliner mit Liebe zur alten Heimat, Berlin: Ausländerbeauftragte beim Senator für Gesundheit und Soziales 1987

- Hartmut Topf, Jugoslawische Adria, Berlin u.a.: RV Reise- und Verkehrsverlag 1991