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Helmut Diekmann, Foto: Alf Trenk/FHXB Museum

Maler

Helmut Diekmann

(1941 Berlin – 1968 Berlin)

Helmut Diekmann gehört zum engen Kreis um die Kleine Weltlaterne, das Kreuzberger Forum und den Bildermarkt. Kritiker sehen in dem zu Depressionen neigenden Künstler ein vielversprechendes Talent. Bereits Ende der 1950er Jahre präsentiert er erste Gemälde – sie zeigen kahle, abweisende Landschaften. Nach einem nur kurzen Besuch der Meisterschule für Kunsthandwerk ist er ab 1960 als freischaffender Künstler tätig. Er unternimmt Studienreisen nach Belgien und Frankreich. Zu Landschaften kommen Darstellungen von Menschen und Stadtansichten in düsteren Farben, oft grauverschleiert.

Diekmann kämpft immer mehr mit psychischen Problemen, Alkohol und Drogen – sie enden 1968 im Suizid.

 

Ausstellungen:

- 1960: Kreuzberger Forum

- 1962: Grafik 62, Kunstamt Kreuzberg im Rathaus Kreuzberg

- 1962/63: Die Kleine Weltlaterne

- 1963: Helmut Diekmann, Berliner Kunst Kabinett

- 1964: Handzeichnungen Helmut Diekmann, Kunstamt Kreuzberg in der Stadtbücherei Kreuzberg

- 1966: Helmut Diekmann. Ölbilder, Aquarelle und Graphik, Die Kleine Weltlaterne

- 1966: Galerie Europa

- 1967: Grafik aus Kreuzberg, Kunstamt Kreuzberg im Rathaus Kreuzberg

- 1968: Foyer der Freien Volksbühne

- 1970: 100. Ausstellung, Die Kleine Weltlaterne

- 1999: Helmut Diekmann 1941–1968. Bilder 1958–1968, Galerie Taube

Bibliographie:

- Helmut Diekmann. Ölbilder, Aquarelle und Graphik, Ausst.-Kat. Die Kleine Weltlaterne, Berlin 1966

- Helmut Diekmann 1941–1968. Bilder 1958–1968, Ausst.-Kat. Galerie Taube, Berlin 1999