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NN

Druckwerkstatt

Taborpresse

Taborstraße 22, seit 1982

Die letzte Steindruckerei in Berlin schließt 1973. Das scheint ein Schlusspunkt in der Berliner Druckgeschichte. Das traditionsreiche Verfahren war durch den Siebdruck abgelöst worden. Aber dann entschließen sich drei Enthusiasten aus den Druckwerkstätten im Künstlerhaus Bethanien (Jürgen Prasse, Jürgen Zeidler und Klaus Büscher), die Taborpresse zu gründen – mit einer Steindruck-Schnellpresse von 1911, die seit 26 Jahren in viele Einzelteile zerlegt im Garten eines Berliner Druckereibesitzers lag. Heute arbeitet die Taborpresse auf zwei Fabriketagen, in denen zwei Schnellpressen und eine Reiberpresse für den Druck zur Verfügung stehen. Jürgen Zeidler gründet 1995 in Bergsdorf die Saal-Presse.