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Annemarie Weber, Foto: Alf Trenk/FHXB Museum

Schriftstellerin, Journalistin

Annemarie Weber

(1918 Berlin – 1991 Berlin)

 

Annemarie Weber gehört zu den wenigen Autorinnen im Kreis der Bohème. Früh wird die Situation von Frauen in der Berliner Nachkriegszeit zu ihrem Thema.

Kurz nach Kriegsende ist sie Dolmetscherin für die Britische Militärregierung und bald danach Journalistin für den RIAS. Ab 1952 lebt sie als freie Journalistin und Schriftstellerin in Berlin, arbeitet für Die Welt, Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Der Tagesspiegel bringt regelmäßig ihre Feuilletons, Reportagen und Reiseberichte. In den 1960er Jahren veröffentlicht sie Romane und Kunstgeschichten. Als Autorin ist sie immer wieder Gast in den Kreuzberger Künstlerkneipen und Galerien.

Bibliographie:

- Annemarie Weber, Seid gut zu den Frauen!, München: Heyne Verlag 1956

- Annemarie Weber, Ehret die Männer!, München: Heyne Verlag 1957

- Annemarie Weber, Korso. Roman, Hamburg: Nannen-Verlag 1961

- Annemarie Weber, Westend. Roman, München u.a.: Desch Verlag 1966

- Annemarie Weber, Roter Winter. Zwischenspiele einer Ehe. Roman, München u.a.: Desch Verlag 1969

- Annemarie Weber, Der große Sohn von Wulkow. Roman, München: Desch Verlag 1972

- Annemarie Weber, Ein Mädchen aus geordneten Verhältnissen, Baden-Baden: Signal-Verlag 1973 (unter dem Namen Katja Henning)

- Annemarie Weber, Die jungen Götter. Roman, München: Desch Verlag 1974

- Annemarie Weber, Mit Lazi unterwegs, Baden-Baden: Signal-Verlag 1975

- Annemarie Weber, Einladung nach Berlin. Mit einem Exkurs über Ost-Berlin von Jürgen Beckelmann, München, Wien: Langen-Müller Verlag 1976

- Annemarie Weber, Arthur Robins, Wo bin ick'n eijentlich herjekomm'?, Hamburg: Hoffmann und Campe 1977

- Annemarie Weber, Rosa oder Armut schändet. Roman, Köln: Literarischer Verlag Braun 1978

- Annemarie Weber, Berlin, Rastatt: Moewig Verlag 1981

- Annemarie Weber, Immer auf dem Sofa, Berlin: Severin und Siedler 1982

- Annemarie Weber, Arno Kiermeir, Charlottenburg, Berlin: Nicolai 1984